Ein Beitrag, sie alle zusammen zu fassen…

Auftritt Kühlung: Einen Kühlen Kopf bewahren.

Der Rohbau steht, die Arbeiten an der Elektronik schreiten voran. Aber warme Getränke? Auf keinen Fall! Eine Kühlung muss her.

Zunächst sind uns drei Möglichkeiten eingefallen:

  1. eine elektrische Kühlung (eine Kühltruhe auseinanderbauen)
  2. ein eigenes elektrisches Kühlsystem entwerfen
  3. kaSTAN nur im Weltraum betreiben

Jede dieser Möglichkeiten verwarfen wir als unrealistisch. Vor allem aus engergietechnischen Gründen, ist jede dieser Optionen eine schlechte Wahl.

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Also ein anderer Ansatz. Schon mal den Finger angeleckt? Was passiert, wenn man du dagegen pustet? Richtig, der Finger wird kalt. Das gleiche Prinzip machen wir uns mit großen Schwämmen und einem PC-Lüfter zunutze.

Kühlung im Test

Um das Prinzip zu verifizieren musste ein Experiment her. Gut, dass Deutschland gespielt hat.

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Rückzug und Neuordnen

Nach einem kurzen Durchhänger ohne konkrete Pläne mussten wir uns sammeln. Problem war, dass das Software (David/ Max) – und Hardware (Johannes/ Joshua) Team bisher weitestgehend autonom gearbeitet haben. Ein kurzes Teammeeting brachte schnell den Durchblick bzw. beide Seiten zusammen. Das Softwareteam zeigte den Quellcode und die Schaltung für Druck und Temparatursensoren, das Hardwareteam präsentierte die Idee für die Kühlung, den Rohbau und den Platz für die Schaltung. Um nicht weiter in der Luft zuhängen haben wir im Anschluss einen Verlaufsplan für die weiteren Schritte erstellt.

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Rohbaufeinschliff und Schaltung àla Fynn Kliemann

Eines der Probleme, das während des Meeting auftauchte, war, wie man die einzelnen Drucksensoren präzise ansteuern kann. Wie kommt der Druck der Flasche präzise auf den Sensor? Da diese nur eine kleine Fläche besitzen, muss der Druck der Flasche punktuell weitergeleitet werden. Die Lösung sieht man in den folgenden Bildern. Desweiteren haben wir kleine Anpassungen am kaSTAN vollzogen.

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Es wächst zusammen was zusammengehört

Nachdem alle Teile soweit fertig waren, mussten wir diese zusammensetzen. Dafür haben wir ein weiteres Teammeeting, mit geplanter Nachtschicht einberufen. Dabei stießen wir auf das Problem, dass der Rasberry Pi nicht die analogen Signale der Drucksensoren auslesen konnte. Also müssen diese nun zuerst in den Arduino und dann über eine bis dato noch unbekannte Möglichkeit zum Rasberry Pi gesendet werden. Außerdem wurden neue Einzelteile wie der Deckel und die Räder an den kaSTAN gebaut. Als Design Idee legten wir uns auf Steampunk fest.

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Design ist alles

Um kaSTAN auch optisch ansprechend gestalten, wurde unter großem Einsatz von Goldlackspray eine kreative Meisterleistung geschaffen. Ein Konstrukt, das Steampunkiger nicht sein könnte. Rostige Rohre, Ventile und ein Schornstein (soon™) bilden optische Highlights. Nun haben wir auch die zweite Seite und die Trennwand nebst Deckel eingebaut. kaSTAN macht jetzt einen komplettierten Eindruck. Es fehlt der finale Einbau der Elektronik und einige Designanpassungen.

 

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